Startseite www.MalerMusicus.de                                      Rettung der Bach-Autographe

Diese Webseite wird in ständiger Kooperation mit Verena Wenk,
der heutigen Eigentümerin
des Érard-Flügels, erstellt + laufend ergänzt
(wenige Links im BRD-Wikipedia-Bereich sind aus der Schweiz
verlangsamt erreichbar - Bitte melden bei: AB 0049 1734 1735 78)
von Theodor von Haimberger, Physiker
an der Freien Universität Berlin,
Cellist und direkter Nachfahre von Moses Mendelssohn.

Verantwortung für diese Webseite: Verena Wenk 0049 1734 1735 78


PRO ALTSTADT KONZERTE BASEL
zu Gunsten der Münsterbauhütte


Vorausschau 2013/14

Nächstes Konzert:    

LISZT-JAHR 2011 - Ausklang zum Liszt-Jahr
Franz Liszt 1811-1886

Franz Liszt und seine Favoriten

am
Samstag/Sonntag 28. und 29. Januar 2012 um 19 Uhr 30


Mit
      Krisztina Wajsza           Christine Lacoste   [Aufnahmen:   (1) (2) (3) ]
           am Érard-Flügel                               Cello
Basel.

Werke für Klavier solo und Cello mit Klavier von

Liszt - Beethoven - Schumann - Schubert - Fanny Mendelssohn

Programm (Änderungen vorbehalten) (Druckfassung)

Kartenvorbestellung!

Siehe auch: Liszt-Jahr 2011 in Bayreuth und der Basler Érard-Flügel






 


            







Die Fotos des Erard-Flügels stammen vom kunstsinnigen Organisator des Wildt'schen Hauses, Marius Emch 



DIE  ABENTEUERLICHE  GESCHICHTE  DES   
BASLER  `CLARA  SCHUMANN / BRAHMS - FLÜGELS`


erbaut  1852  von Sébastien  ÉRARD  in  Paris

 
Der erste Eigentümer des Flügels war der Basler Seidenband- und Baumwollfabrikant und seines Zeichens Amateur-Komponist, Daniel Heusler-Thurneysen, - (19.4.1812 - 23.2.1874) - der das wunderschöne Barock-Haus "Zossen" in der Basler St.Alban Vorstadt - gegenüber vom Seniorenstift "Ländliheim" - bewohnte, von dem heute leider nur noch die historische Aussenfassade existiert, hinter welcher es innen in den 20-ger-Jahren mit modernen Büros verunstaltet wurde (ein Kulturfrevel ohnegleichen), - weil es nach dem 1.Weltkrieg verkauft werden musste, nachdem die Familie im Krieg ihr Vermögen verloren hatte.

Und doch hat aus dem modern-geschändeten Inneren des hochherrschaftlichen alten Patrizier-Hauses "Zossen" eine kleine kulturelle Sensation überlebt - der von Clara Schumann und Johannes Brahms so favorisierte ÉRARD - Flügel, den sich BRAHMS 1873 sogar in der grossen Basler Martins-Kirche für seinen öffentlichen Klavier-Abend wünschte, wie das Staats-Archiv vermerkt -
(siehe LINKS im Anschluss! ).

Der vollkommen authentisch erhaltene, restaurierte Flügel wird von PIANO STOFFLER Basel
- von dem Klavierbauer und -stimmer für historische Tasteninstrumente, Herrn E. Kirsch,
- vorbildlich betreut und wird für immer im Wildt'schen Haus bleiben.


Daniel Heusler, 1852 der Erwerber des Flügels, war als Textil-Fabrikant oft in Paris, wo er Klavier-Unterricht bei Frédéric Chopin nahm, - war er doch in seiner Freizeit ein hochbegabter Pianist.

Noch kurze Zeit vor Chopins frühem Tod (1849) folgt Heusler dem Rat seines verehrten Lehrers und bestellt beim berühmten Klavierbauer, Sébastien Érard diesen Konzertflügel, - baugleich mit dem Érard-Flügel auf einem Foto von 1884, auf dem Franz Liszt (mit seinem präzise fotografierten Flügel! ) in seinem privaten Salon in Weimar abgebildet ist.

 
Vergleichsfoto:  Franz Liszt's Weimarer Érard-Flügel, Baujahr 1844 



1852 wird Heuslers Flügel (s.o.) auf holprigen Wegen in Pferdefuhrwerken nach Basel transportiert!.

ÉRARD gilt als der Erfinder des modernen Fllügels.(s. Link im Anschluss)
Um 1825, also grade noch zu Lebzeiten Beethovens ( + 1827 ) und Schuberts ( + 1828 ), erfand er die Repetitions-Mechanik, die 2-fach- bis 3-fach-Besaitung und damit auch den Gussrahmen im Instrument, denn bei etwa 8o kg "Zug" pro Saite lasten auf einem Flügel 12 bis 16 Tonnen auf dem Resonanz-Boden.
Beim Cembalo und Mozart-Klavieren waren es noch 2 - Tonnen. Bei 12 Tonnen und mehr würde jedes Holz-Instrument längstens zusammengestaucht. Mit Érards Gussrahmen blieb auch die Stimmung sehr viel stabiler!

Bekanntlich erfand Érard auch die moderne Harfe in derselben Zeit - die Doppel-Pedal-Harfe, mit der man jeden Ton ein Halbton höher/tiefer schalten konnte, d.h. jeweils gleichzeitig (z.B.) ALLE c`s auf cis oder ces etc. (eine Erlösung für den Spieler - nach der barocken umständlichen "Haken-Harfe" ! ). -.
(s. Link im Anschluss)

Heute ist der Érard-Flügel sorgfältigst restauriert, ich habe persönlich kontrolliert, dass der Restaurator nichts "neu" machte, ausser es fehlte ein Teilchen - alles wurde reSTAUriert, - nicht : reNOViert !
Der alte noble Klang, wie Clara Schumann ihn auf Dutzenden von Hauskonzerten im Hause Heusler-Thurneysen  hörte und schätzte, - Privat-Matineen vor den jeweils öffentlichen Abend-Konzerten im Konzertsaal des Basler `Stadt-Casinos` - ist vollkommen authentisch erhalten !

Clara Schumann lobt auf einem handschriftlichen Dokument (siehe LINKS) die Érard-Flügel und vermerkt, dass diese tiefer gestimmt seien.
Erst 1885, an der Pariser Weltausstellung, wurde der Kammerton "A" international auf 
ca. 435 Hertz festgelegt - heute meist 440 bis 444 Hz. oder höher.-
Unser Basler Érard-Flügel ist auf 428 Hertz gestimmt (fast ein Ganzton tiefer), dennoch waren und sind Konzerte mit Klarinette-Klavier / Viola oder Geige und Klavier ohneweiteres möglich.

Konzerte u.a. seit 2001 :
Herbert Hoever, Violine, Wenzel Grund, Klarinette, 
Dorothee Gysin-Ninck, - Jean Goverts, Klavier.

Bis zum Verkauf der "Zossen", ca. 1925, fanden auf dem Flügel noch Hauskonzerte statt - nach Heusler-Thurneysen übenahm die Tochter das Haus:
Julia Heusler (24.2.1847 - 7.5.1919)
Sie heiratete Ludwig August Burckhardt ( 9.3.1841 - 26.3.1915) und setzte die Tradition der Hauskonzerte mit bedeutenden Pianisten fort, bis hin zum jungen Rudolf Serkin kurz vor dem 
1. Weltkrieg.

Daniel Heusler hatte übrigens ab 1835 auch freundschaftlichen Kontakt zu Franz Liszt, der mehrfach bei ihm in Basel auf Besuch war.
Auf welchem Flügel Liszt bei Heusler 1835 spielte, ist nicht überliefert, weil der Érard-Flügel erst 1852 gebaut wurde. 
Tatsächlich besitzt der Nachfahr Daniel Burckhardt, Architekt, Hardstrasse, Basel, noch sehr viele bisher noch nie gesichtete handschriftliche Zeugnisse im Burckhardt-Nachlass, auch aus der Zeit um 1830, ab wann die Besuche von Franz Liszt bei Häusler-Thurneisen überliefert sind..


Liszt in seinem Salon in Weimar


Der Sohn von Julia und Ludwig August Burckhardt-Heusler, 
August Burckhardt - Burckhardt (1868 - 1935), heiratete 1895 Hedwig Burckhardt 
(1872 - 1958), die Tochter von Alfred Burckhardt - von der Mühll

.Deren 5 Kinder waren:

  1. Ludwig August Burckhardt, Staats-Archivar, Adjunkt,
  2. Alfred Jeremias Burckhardt, Architekt
  3. Andreas Burckhardt, begabter Laien - Geiger, Geschäftsmann
    (Vater von u.a.Regula Burckhardt, ca. 194o geb.)
  4. Julie Hedwig Burckhardt, (1905 - 1982), von jedermann liebevoll "Tante Hedwig" genannt, verheiratet mit Prof. Walter Ueberwasser, Kunsthistoriker (u.a. am Kunstmuseum)
    (Moosweg 70, Riehen, wo der Flügel ca. 1925 - 1983 stand).
    Ihre Kinder :
  5. Christoph Leonhard Burckhardt, geb. 1909, verh. mit Ida Fleissig, geb. 1913

1925 musste die Transportfirma Settelen, Basel, den Flügel der Erbin Hedwig Ueberwasser-Burckhardt mit einem Kran, aussen am Gebäude, - am idyllisch in einem kleinen Wald gelegenen Haus Moosweg 70, Riehen, - mit (damals) einem Bau-Kran hoch-hieven !!! 
Er war zu gross fürs Treppenhaus !
Hier lernte ich den Flügel von Kind an kennen - unsere Familien waren befreundet, ich wurde am selben Sonntag in der selben Kirche getauft wie die Tochter Cornelia, meine beste Freundin bis heute.

Nach "Tante Hedwigs" (wie ich sie nennen durfte) Tod 1982 stand der Flügel über Jahre im Musikhaus "Notenschlüssel" Aarau. Niemand hatte Platz oder Geld zur Restaurierung.

Dort hätte man gern ein Geschäft damit gemacht und bot ihn einer Zeitung feil (was zum Glück nicht klappte), ohne Wissen der Erbin, der heute in Berlin lebenden Enkelin Hedwig Burckhardts.
Dann lagerte ihn die Erbin - wie ich Klavierlehrerin in Berlin! -, (nach Errichtung eines Flügel-Gutachtens), beim Klavierhändler Adolf Hofmann in D-Helmbrechts/Franken ein, denn sie hatte keinen Platz in der Berliner Wohnung.
Ein Museum zum Ankauf fand sich nicht, der Zustand des Flügels war inzwischen völlig heruntergekommen und kaum noch spielbar.

Der Flügel stand weiterhin bei Hofmann, der sichtlich nicht wusste, was ( ! ) er da defacto beherbergt, in einem Lagerraum, - am Schluss begraben von Brettern, - befallen mit Schimmel und Mottenfrass.

Danach wollte die Konzertgruppe "Friedenauer Kammer-Konzerte" Berlin-Friedenau ihn kaufen von der Erbin, die in der Nähe wohnt, konnte aber nur eine kleine Anzahlung leisten und fragte mich an, ob ich ihn kaufe, aber der Konzertgruppe dauerhaft in Leihe gebe.
1994 kaufte ich der Erbin den Flügel ab (bzw. erstattete der Konzertgruppe ihre Anzahlung), wobei er noch nicht restauriert war.

Ich stand den ursprünglichen Gründern der "Friedenauer Kammerkonzerte" freundschaftich nahe:
Prof. Junghanns, und Bradford Tracy - Cembalisten und Schüler des berühmten Cembalisten und Kirchenmusikers Fritz Neumeyer, dessen bedeutende Sammlung historischer Tasten-Instrumente heute im Schloss Bad Krozingen bei Freiburg i.B. steht.
Bis zum frühen Tod 1992 dieser zwei wunderbaren Cembalisten Junghanns und Tracy stand ein Teil dieser Sammlung im Friedenauer Konzertraum, und die Konzerte, immer auf historischen Instrumenten, fanden statt inmitten der Ambiance dieser auch optisch wunderschönen antiken Spinette, Virginale, Cembali, Clavichorde Biedermeier-Hammerklaviere etc.

Der Nachfolger, Folkert U., -siehe auch Presse (Anhang/Links) - wollte verständlicherweise in dem nun leeren Saal eine ähnliche Ambiance herstellen und antike Instrumente - irgendwie - anschaffen, - ohne einen Pfennig Geld.

Ab da begann die reine Hochstapelei, indem Folkert U. in der Presse, u.a. in der BERLINER ZEITUNG in einem heute noch im Internet befindlichen Artikel (von dem ich gar nichts wusste) 1995 urplötzlich und wahrheitswidrig behauptete :
" ...die Gönnerin und Klavierlehrerin, Verena Wenk, hätte seiner Konzertgruppe den `Brahms-Flügel` verschenkt....!"

Nun hatten BERLINER TAGESSPIEGEL und MORGENPOST (s. Links/Anschluss) nach Junghanns` Tod wiederholt vermutet, die Konzertgruppe könnte pleite gehen, weil weitere Subventionierung der Konzerte durch den Berliner Senat äusserst ungewiss sei. 
Ein Gerichtsvollzieher hätte irgendwann meinen Flügel abholen können! Aus genau DIESEM Grund bestand ich von Anbeginn darauf, dass er MEIN  Eigentum bleibt , damit er niemals gepfändet werden kann!!
Die Friedenauer Kammerkonzerte aber wollten öffentlich damit renommieren, "dass ihnen ein Brahms-Flügel gehöre" und übertölpelten mich mit o.g. fatalen Zeitungsartikel, natürlich ohne mit mir Rücksprache zu nehmen!

Es begannen jahrelange Gerichts-Auseinendersetzungen, die ich Ende 2000 vor dem obersten Berliner Kammergericht gewann (bei der berühmten 
Kammergerichts-Präsidentin Knobloch).

Eigentlich wollte ich den Flügel dem PUBLIKUM der Friedenauer Kammerkonzerte durchaus erhalten, aber der STANDORT sollte unbedingt nicht länger in diesem Saal der Konzertgruppe - heute "Kammersaal der HDK-Hochschule der Künste", Isoldestrasse 9, Berlin-Friedenau - sein:
Einmal war der Fussboden, direkt über dem Keller-Heizraum, dermassen heiss, dass der Resonanzboden eines mit Hasenknochenleim verleimten historischen Flügels vertrocknet und ausbröselt, dann Risse bekommt, sodass der ganze Klang (Klangboden-Spannung!) für immer zerstört werden kann.
Dazu hatte die HdK (Hochschule der Künste) den Saal zu Unterrichts-Zwecken mit-angemietet nach Junghanns` Tod und machte darin tagsüber Unterricht, und jeder konnte auf meinem Érard klimpern, zumal der Friedenauer Kammersaal von der Strasse aus direkt begehbar ist und die Tür tagsüber offen ist..
Deswegen war er auch noch völlig unversicherbar! 

Dazu kam, dass Folkert U. ihn allen Ernstes "neu besaiten wollte", um ihn höher stimmen zu können! Der Kampf, wie es mir schliesslich gelang, das zu verhindern, würde Bände füllen.
   Vorübergehend hiess es, die Berliner Landesbank will die Restaurierung sponsern - die Ehrenvorsitzende der Konzerte, die ehemal. Schulsenatorin, Hanna Renate Laurien/CDU, hatte gute Beziehungen dorthin und wollte unbedingt verhindern, dass ich als Flügel-Eigentümerin anerkannt werde und schrieb mir einen bösen Brief.
R.v.Weizsäcker/CDU, an den ich mich in meiner Not wandte, schrieb mir, dass er Frau Laurien geschrieben hätte, dass an meiner Integrität nicht zu zweifeln sei. 

Dann verlangten die Klavierbauer 20'000,- DM von mir, incl. neue Saiten - die aber gottseidank nicht gemacht wurden, - bloss bezahlen musste ich sie (ich hatte bis zum später gewonnenen Prozess Zutrittsverbot zum Flügel!), wobei behauptet wurde, dass angeblich die Landesbank doch nicht sponsern würde, was sich aber später als dreiste Lüge herausstellte:
Erst im Jahr 2000 kam im Kammergericht die Wahrheit heraus, dass Klavierbauer und "Kammerkonzerte" DOPPELT kassiert hatten - von der Landesbank UND von mir...!

Ich musste alles Ernstes eine Detektei in die Konzerte schicken, da ich Hausverbot hatte,  um die Raum-Temperatur und Luftfeuchte zu messen, die für den Érard-Flügel verheerend schlecht waren. Dies wurde später ein wichtiger Beweis im Kammergericht!

Ich verlor aber zunächst in 1. Instanz beim Landgericht zunächst einen Prozess, indem, wie die Presse schrieb, "Richter Krause vom Landgericht der Privat-Patient der Vorsitzenden der Kammerkonzerte, der Krankengymnastin Karen Gr. sei...." 
(s. Links/Zeitungsartikel im Anschluss !)..

Die Befangenheit des Richters am Landgericht mündete in einer einzigen Groteske, - einem sittenwidrigen Vergleich - , der später wiegesagt vom Kammergericht Ende 2000 aufgehoben wurde. (Presse-Links /Anschluss)

Das Schloss Charlottenburg - Burkhard Göres von der Schlösserverwaltung - hatte mir schriftlich ein Angebot gemacht, DORT den Flügel - unter idealen musealen klimat. Bedingungen - 18 grad Raumtemperatur und min. 55% Luftfeuchtigkeit - in den Räumen Friedrich Wilhelm's IV aufzustellen, weil dieser im 19.Jhdt. auch einen Érard-Flügel besass und ebenfalls Clara Schumann zu Konzert-Auftritten zu Gast hatte. (s. Links im Anschluss)
Dann hätten die Friedenauer Kammerkonzerte, die regelmässig auch in der Eosander-Kapelle des Schlosses Charlottenburg konzertieren, ihn weiter konzertant nutzen können!
Dem Publikum und ebenso den wunderbaren, darauf spielenden Künstlern sollte der Flügel ja erhalten bleiben !

Aber die Richterin Knobloch befand das Ausmass, wie ich - u.a. auch noch mit falschen Zeugen - bislang von der neuen Leitung der 'Friedenauer Kammerkonzerte' gelinkt worden war, doch als dermassen problematisch, dass mir eine Geschäftsbeziehung mit diesen Leuten nicht mehr zuzumuten sei.

Obschon meine Anwälte nur den Antrag gestellt hatten, den Flügel zu DISLOZIEREN, - d.h.,dass der Flügel endlich ins Schloss Charlottenburg kommen solle, damit der Klang, den Clara Schumann so liebte, - der Resonanzboden - nicht zerstört wird auf dem heissen Fussboden im "Friedenauer Kammersaal" - ging die Richterin weit über unseren Antrag hinaus und verfügte, dass ich den Flügel abholen möge.

Nun stand ich da, selber ohne Platz für den Flügel, und fand schliesslich das Schloss Bürgeln/Baden-Württ.als möglichen neuen Standort, wo angesehene Schlosskonzerte stattfinden, und man ihn nutzen wollte, und wo man mir ein Angebot machte.
(s. Links im Anhang)

Das Vermächtnis von Tante Hedwig Ueberwasser-Burckhardt war immer:
dass dieser Érard-Flügel eines Tages restauriert werden solle und öffentlich gehört werden möge.
Das bleibt mir oberste Verpflichtung !

Im Schloss Bürgeln aber haben einige wenig tolerante, gradezu sektiererisch rechthaberische Musik-Patriarchen das Sagen, - wie ich bald merkte, - die mir, obschon ich den Flügel gratis zur Verfügung stellen wollte, sofort Vorschriften zu machen begannen, wie ich über Musik und Nutzung des Flügels zu denken habe und in keinster Weise mitreden dürfte, was, wie oft und wer auf dem Flügel spielt.
Dass ich Berufsmusikerin mit 2 Musikhochschul-Diplomen bin und u.a. in Basel (an Konservatorium u. schola cantorum) und Berlin (an der Kirchenmusik-Hochschule) u.a. Musikwissenschaft und Kirchenmusik studierte, interessierte die Herren in keinster Weise, die dort in dem Schloss Bürgeln einen verschworenen Club bilden  -
( - in Basel sog. "Schola cantorum-Sektierer" oder "Bärenreither-Fanatiker" - genannt).

Sie sandten mir div. Briefe und einen Knebelvertrag, in welchem ich mich verpflichten sollte, in keinster Weise mehr mitzubestimmen und den Flügel nach meinem Ableben Bürgeln praktisch zu vermachen, wobei der "Dauervertrag" defacto unkündbar gewesen wäre. 
(s. Links im Anhang)
Ich durfte nichtmal mitreden, wie der Érard gestimmt oder gepflegt wird,dabei ist es unabdingbar wichtig, dass er nicht höher hinauf gestimmt wird, weil auch dann der Klangboden reissen kann!
Sollte ich den "grosszügigen Vertrag", bei dem ich an Bürgeln keine "Lagermiete" zu zahlen hätte und "von den Klavierstimm-Kosten befreit wäre", nicht sofort unterschreiben, so müsse ich den Flügel sofort wieder abholen!

Die Frechheit war nicht zu fassen.

Erneut musste ich in grosser Hektik eine Lösung suchen und fragte beim Basler Musik-Instrumenten-Museum im ehemal."Lohnhof" an. Hier wurde es noch entzückender.
Die Leiterin bot "grosszügig" Lager im 'Magazin' an, allerdings auch nur, wenn ich den Flügel nach meinem Tod dem Museum vermache, wobei nicht garantiert werden könne, dass er auch mal weiter verkauft würde, die Platz-Kapazität im Museums--Magazin sei knapp, bespielt würde er NIE. 
Zusätzlich behalte sich das Museum vor, ihn meistens gar nicht auszustellen, sondern ihn in einem Museums-Fundus zu lagern, gnädigerweise vielleicht mal auswärts auszuleihen für ein Konzert (alles ohne meine Mitsprache, versteht sich).

Das Museum im 'Lohnhof', der bis vor wenigen Jahren seit Jahrhunderten ein Kloster, später ein Gefängnis mit engen Zellen war, ist ein sehr toter Ort, - makaber und virtuell, denn kein Musikinstrument darf man authentisch hören, alles ist hinter Glas mit schwarz gestrichenen Wänden, schlimmer wie ein Mausoleum.
Es gibt ausleihbare Kopfhörer mit CD's, die man z.T. kaufen kann.
In diesem Museum gibt es nicht die allermindeste musikalische und historische Authentizität.
Und das, obschon Paul Sacher (Dirigent, Mäzen und Mehrheits-Aktionär von ROCHE) die sorgfältige - Konzert-taugliche ! - Restaurierung diverser, (vorallem Tasten-)-Instrumente  sponserte und der unvergessene frühere Museums-Direktor, Dr. Walter Nef, Sohn des bedeutenden Musikwissenschaftlers Karl Nef, immer sehr besorgt war, dass man die spielbaren historischen Instrumente auch in Konzerten zu GEHÖR bringt!!
Damals war das Musikmuseum noch im Konservatorium.

Keine virtuelle Ersatzwelt noch so lupenrein perfekter CD-Aufnahmen können das echte authentische Hör-Erlebnis und die einmalige Ambiance historischer Musikinstrumente ersetzen, die uns einen emotionalen Zeitsprung in frühere Zeiten ermöglichen, - als MUSIK noch eine Kunst war, die ihren Namen verdiente ( ! ) und jedes Musikinstrument noch ein individuelle Einzelstück war.

Ich verlor den Kampf mit dem Basler Musik-Mausoleum im "Lohnhof" - :
dort dürfen KEINE  MUSIKINSTRUMENTE  GESPIELT  WERDEN !
Ein Musikmuseum ohne Musik und konservierten Musikinstrument-Mumien hinter schuss-sicherem Glas. 
Sowas gibts nur in der Schweiz.

In Deutschand, England der Holland ist es normal, dass die stimmungsvollen Räume von Museen, zumal Musik-Museen, auch für Konzerte genutzt werden.
Im Lohnhof herrscht ein besitzergreifendes Konservatoren-Denken, das am liebsten GAR kein Publikum ins Museum hereinliesse und am besten alle Museums-Objekte in Panzerschränke mit Selbstschussanlagen einschliessen würde...

Ich war also schon nahe dran, meinen Glauben an meine Schweizer Heimat mit ihrem oft grotesken Sicherheitsdenken zu begraben, da retteten mich drei wunderbare freche Basler, die ich allerdings schon lange ins Herz geschlossen hatte ("frecher Basler" ist in dieser Stadt das höchste aller Komplimente):

Der eine, ein feinsinniger, hochgebildeter Basler Frechdachs, ist Daniel Burckhardt, ein junger Architekt, im Vorstand vom Basler Heimatschutz (private Schweizer Denkmalschutz-Einrichtung) - verhasst bei allen Bauspekulanten, weil er ständig historische Häuser rettet,
Er hat schon kostbare Häuser versetzt - abgetragen und authentisch wieder aufgebaut.
Ausserdem bietet er Erben von historischen Häusern in o.g. Basler Denkmalschutzeinrichtung einen Service an, indem er sie berät, wie sie das Haus unter Schonung der histor.Bausubstanz so rentabel nützen können, dass sie nicht gezwungen sind, es zu verkaufen -
(was in der Schweiz ja immer heisst, es dem Abriss freizugeben, weil "Bauland" hier enorm hypotheziert werden kann, sprich : Neubau-Klotz).

Dann stellte sich noch heraus, dass der wunderbare witzige freche Daniel Burckhhardt AUCH vom Érard-Erwerber Daniel Heusler abstammt.

Der zweite Retter - mit Daniel Burckhardt zwar nicht verwandt, aber dafür schräg gegenüber dem Haus "Zossen" wohnend - war Peter Burckhardt, der hochgebildete Münsterbaumeister bis 2008, ein Mensch von ebenfalls überragender Herzensgüte, erfolgreich engagierter Denkmalschützer, und wenn es gegen Spekulanten und monströse Betonkonzepte geht, zum schlitzohrigen witzigen Fasnächtler wird, dem dumpfe Abbruchspekulanten und geldgierige Städte-Zerstörer intellektuell nicht gewachsen sind.

Der dritte, erfrischend freche Basler ist der scheinbar konservative, immer im blauem Anzug auftretende Advokat - mit (gut getarntem) Anflug zu gedanklich - kreativer Anarchie und witziger subversiver Phantasie im Herzen! - , Dr. Christophe Sarasin, der mir die Kontaktaufnahme zum kulturfreudigen Prof. Staehelin vermittelte, dem Präsidenten der 'Stiftung Wildt'sches Haus'.

So gelangte ich zum Wildt`schen Haus und erfuhr, dass barocke Prachträume dort gemietet werden können für Privatkonzerte und andere feierliche Anlässe.
Dies sollte zum einzigen Glücksfall für den Érard-Flügel werden! 

Foto Wildtsches Haus Skizze Wildtsches Haus                                                                (Vergrößerung der Skizze)

Die Baslerin und Schriftstellerin, Gertrud Lendorff, mit der ich sehr befreundet war, hat diesem Haus ein Denkmal mit der Buchreihe/+Radio-Hörspiel- Version "VOR HUNDERT JAHREN" gesetzt. Sie hat die Geschichte der Bewohner des Wildt`schen Hauses in einem langen Biedermeier-Roman sehr lebensecht verarbeitet und kannte sich als Historikerin sehr genau im 19.Jhdt. Basels aus.

So kam es also endlich zu einem dem Flügel gerecht werdenden (!) Vertrag mit dem Wildt`schen Haus, - in dem übrigens früher auch noch Verwandte der "Zossen"-Burckhardts wohnten, - und in welchem ich selber darauf bestand, dass der Flügel für immer dort bleiben müsse, nie verkauft werden dürfe und nach meinem Tod in die Stiftung übergehen solle, was ich, auch wenn ich erst Mitte 60 bin, beim Erbschaftsamt auch testamentarisch hinterlegte.
Es ist vertraglich geregelt, wie der historische Flügel zu stimmen sei, und dass das Wildt'sche Haus ihn auch für eigene Konzerte (ohne mich) nutzen darf.
Im Gegenzug wurde mir erlaubt, Privatkonzerte mit öffentlichem Publikum veranstalten zu können, ohne Miete für den Barock-Saal entrichten zu müssen.

Hedwig Ueberwasser-Burckhardt war ein sehr demokratisch gesinnter Mensch. Sie wollte eben nicht, dass der Flügel weiter nur einer 'elitären Oberschicht' zu gute käme - nein: JEDER solle ihn hören können!
Noch mit bald 8o Jahren sagte sie mit goldigem Basler Witz:
...."Waisch, Vreni, jetzt muess sie wider zue uralte Lytt - so sächzig-Jährigi im Altersheim - go Anti-Atom-Kraftwerk-Zeedel verteile - I muess go Unterschrifte sammle....."
Mt etwa 80 Jahren ging sie im eiskalten Thunersee schwimmen. Das hat sie leider nicht überlebt und erlitt im See so den Herztod.

Sie war ein unbeschreibliches Orginal, voller Witz, unendlicher Herzensgüte,eine wunderbare Mutter und für mich eine einmalige "Adoptiv-Tante", - hochgebildet - gegenüber vom Érard-Flügel hing eine originale Goethe-Handschrift! - und mit enormem Sinn für Situations-Komik.
Bei Tante Hedwig und ihrem Érard-Flügel fällt mir ein GOETHE - Wort ein - auch wenn dieser bedeutende Mann als Mensch im praktischen Leben sehr egozentrisch und eitel war, so gelten viele seiner Einsichten für alle Zeit:
 

" MANCHES HERRLICHE DER WELT IST IN KRIEG UND STREIT ZERRONNEN
WER BESCHÜTZET UND ERHÄLT, HAT DAS HÖCHSTE LOOS GEWONNEN...."

J.W. v. Goethe, Weimar 11.März 1828.           

 

Und so wurden dann 2001 die
                                             PRO ALTSTADT-KONZERTE
geboren.

Der Erlös der von mir veranstalteten Konzerte geht - abzüglich der Künstler-Honorare - entweder an die MÜNSTERBAU-HÜTTE oder aber an die bereits erwähnte Basler HEIMATSCHUTZ / Denkmalschutz - Beratungs-Einrichtung für kostengünstige Restaurierungs-Möglichkeiten von Daniel Burckhardt.

 

KONZERT- KARTEN  BESTELLEN  und  ANDERE  MITTEILUNGEN



24 Std. an 365 Tagen im Jahr auf FAX-Tel./Dauer-Anrufbeantworter:
061- 641 57 89 und 641 14 39.

Fax und AB wird täglich abgefragt !

Verena Wenk
dipl. Mus.Päd. SMPV
Organistin

******+*****+*****+*****+*****+*****+*****+

Dokumente - LINKS

  1. Website Wildt'sches Haus
  2. Brief von Dr. Jur. Thomas Staehelin,
    Präsident der AMG Basel
    (allg. Musik-Gesellschafft) vom 24.6.1994
    und:
    öffentl.Konzerte von Clara Schumann in Basel
  3. Clara Schumann, 9.2.1862 / 16.2.1862 zwei Programme ihrer öffentl. Konzerte in Basel
  4. Konzert 24.2.1862 mit Clara Schumann
    Julius Stockhausen (1862-1906) (Konzertsänger und Freund von Joh. Brahms)
    Theodor Kirchner (1823-1903), Pianist und Komponist,
    Hauskonzert beim Bankier Riggenbach in der St. Alban-Vorstadt, Basel, wo Clara Schumann immer privat wohnte, wenn sie in Basel war - schräg gegenüber vom Haus von Daniel Heusler
    Julius Stockhausen
    Theodor Kirchner
  5. Brief vom Staatsarchiv / 4.4.1995 betr. Clara Schumann / J. Brahms / Daniel Heusler 
  6. A.) Johannes Brahms-Gesellschaft Kiel / Brief v. 22.4.1995
    "Brahms + Basel"
    B.) Informationen zu Brahms' Konzert-Auftritten vor 1881
    13.6.1974 Zeitungskritik-Erwähnung: Klavierabend Brahms auf dem Érard-Flügel
  7. Brahms' eigenes Konzert
    im Juni 1874 auf dem Érard-Flügel:
    Kritik 10.6.1874 "Basler Nachrichten"

  8. aus: "Basel's private Musikpflege im 19. Jahrhundert"
    Daniel Heusler's Kontakte mit Franz Liszt (1811-1886)
    und Frédéric Chopin (1809-1849)
  9. Clara Schumann, 1863 "zur tiefen Stimmung der Érard-Flügel"
  10. Brief vom 1.6.1995 Basler Universitäts-Bibliothek, betr.
    Handschrift Brief Clara Schumanns vom 17. Jan. 1858 an Daniel Heusler
  11. Zwei Briefe - 1.3. ./ 16.3.1995 der Robert Schumann-Forschungsstelle, Zwickau


     
  12. Post 1972/74 von "Tante" Hedwig Überwasser-Burckhardt
    Erbin des Érard-Flügels 1925-1982
  13. "Berliner Zeitung" 1995 Konzertgruppe meldet ohne "Wissen von Verena Wenk, 
    "sie hätte ihren Brahms-Flügel verschenkt"! Es folgten jahrelange Prozesse...
    (s. Internet
  14. TAZ / 'tageszeitung' Berlin, 11./12. 5. 1996 / Rechtsstreit um den Érard-Flügel
  15. Die Schirmherrin der Konzertgruppe, Ex-Schulsenatorin H. R. Laurien/CDU,
    greift V. Wenk an + behauptet, "sie wolle ein Geschenk - den Flügel - in einen Kaufvertrag umwandeln...".
    Weizsäcker betätigt sich als Diplomat
  16. Brief "Preuss. Schlösser + Gärten" 26.8.1996
    Angebot, den Flügel im Schloss Charlottenburg aufzustellen. 
    (In Friedenau ist der Flügel wg. beheiztem Fussboden in Gefahr)
  17. "Berliner Morgenpost" 25. Juni 1996 "der Konzertgruppe droht die Pleite"
  18. "Berliner Zeitung" 16.9.1996 - Rechts-Streit wird immer abenteuerlicher - 
    Presse deckt Justiz-Korruption auf ...
  19. parlamentarische "Kleine Anfrage" (interpellation) 18.2.1997 der grünen-Abgeordneten Alice Ströver, Berlin, zum Skandal um den Erard-Flügel!
  20. Kammergericht 20. Dez. 2000:
    Rettung! das oberste Kammergericht in Berlin gibt Verena Wenk den Flügel zurück!
    (Schon Friedrich der Grosse sagte: "Es gibt noch ein Kammergericht in Berlin..." - 
    das bekanntlich im Rechtsstreit des Müllers gegen den König, dem Müller Recht gab!)
  21. Briefe Musikmuseum Basel 30.11.200 / 5.1.2001
    Interesse am Érard-Flügel für ein Musikmausoleum ohne Musik
  22. Interesse im Schloss Bürgeln / Kandern (Baden-Württenberg)
    - siehe Briefe v. 12.2.01 / 18.3.01 / 19.6.01 / 24.6.01 - 
    endet ebenfalls in dem Entwurf eines (lebenslangen!) Knebel-Vertrags, 
    bei dem V. Wenk nicht mehr mitreden darf, alles bezahlen soll und 
    Bürgeln den Flügel nach ihrem Tod praktisch vermachen soll.

    Weitere Unverschämtheiten aus Schloss Bürgeln - Herr Prof. Neininger verlangt:
    1.) einen Dauerleihvertrag ohne faktische Kündigungsmöglichkeit
    2.) totale Entrechtung von mir als Eigentümerin: Herr Neininger entscheidet, wie hoch der Flügel gestimmt + wann + wie er bespielt wird - ich bin total ausgeschlossen!
    3.) Ich soll alles bezahlen - Versicherung, Stimmen, Schäden etc.
    4.) Ich soll testamentarisch Bürgeln den Flügel SCHENKEN !
  23. Wiehernder Amts-Schimmel: 
    betr. sog. CITES-Tierschutz-Bescheinigung bzw.Probleme mit dem Zoll 2001! 
    Das amtliche Ausfüll-Formular fragt: 
    "Klaviertasten-Elfenbein - wo +  wann lebte der Elefant?" (vor 1852!!!)
    Seit dem Artenschutz-Abkommen von 1974 muss bei jedem Klavier, das über die Grenze in die Schweiz geht, bei den Tierschutz-Behörden Bern und Bonn eine Genehmigung eingeholt werden.
    Klavierbauer müssen bestätigen, dass das Elfenbein von vor 1974 stammt. Ankreuzen muss man: "indischer oder afrikanischer Elefant?"
    Der Érard-Elefant lebte also vor 1852 / ich kreuzte "indischer Elefant" an, 
    weil 1852 Segelschiffe Handel mit Indien trieben +  weil mir das der Zoll nicht widerlegen konnte...
  24. Brief 5.7.2001 Wildt'sches Haus
    Ankunft des Érard-Flügels am rettenden Ufer im Heimatort Basel, im Wildt'schen Haus
    Brief des Stiftungs-Präsidenten Prof. Adrian Staehelin 26.10.2001
  25. "Basler Zeitung" 16.12.2001
    1. Konzert auf dem Erard-Flügel mit Jean Goverts
  26. Riehener Zeitung 25.4.03
    2. Konzert am 18.5.2003 mit Herbert Hoever (Violine) 
    und Dorothee Gysin-Ninck (Flügel)
  27. Biographisches zu Sébastian Érard
  28. 3. und 4. Konzert auf dem Érard-Flügel 
    am 27. Nov. 2004 / 4. Dez. 2005 
    mit Wenzel Grund (Klarinette),  Michaela Sopikova (Flügel)

  29. Konzerte 2010

    Samstag/Sonntag    9. und 10. Januar 2010 um 20 Uhr

    Romantischer Liederabend,

    u.a. mit:

    Eva Csapó, Sopran
         CD's:    (1) ,    (2)
  30. Sebestyén Nyirö am Érard-Flügel
    Mark Varshavsky,  Violoncello
          Lebenslauf ,    Foto 1,    Foto 2,    Foto 3
    mit Liedern von:
    Franz Schubert,
    Robert und Clara Schumann
    Felix Mendelssohn,
    Carl Loewe
    und Werke u.a. von:
    Franz Schubert - Arpeggione-Sonate,
    J. Brahms - Ballade  Op. 10/4, Ungarischer Tanz,
    Chopin - Etude Op. 10/7

    Konzerteinladung



    Freitag / Samstag 14. und 15. Mai 2010 um 19 Uhr

    ROMANTISCHES KONZERT

    mit:

    Eva Csapó, Sopran
         CD's:    (1) ,    (2)
    Christine Lacoste,  Violoncello
         Platte:    (1)
    Riccardo Bovino ,  am Érard-Flügel

    Werke u.a. von:
    Robert und Clara Schumann
    Felix Mendelssohn,
    Johannes Brahms,
    Frédéric Chopin

    Programm vom Freitag/Samstag 14./15. Mai 2010 um 19 Uhr:
    (Hier zum Ausdrucken)

    (Kein Email vorhanden.)


ELZBIETA STERNLICHT, Berlin, spielt am

Sonntag / 17. Oktober 2010 ( Todestag Chopins )
Montag / 18. Oktober 2010, jeweils 19 Uhr.

Werke u.a. von
Programm mit Vorbestellung z. AUSDRUCKEN (als PDF)

Frédéric Chopin ( 1810 - 1849 )             CD's:  (1) , (2), (3)
(im Wikipedia BRD :    http://de.wikipedia.org/wiki/Frédéric_Chopin)

Clara Schumann - Wieck ( 1819 - 1869 ),
Fanny Hensel-Mendelssohn ( 1805 - 1847 ),
(im Wikipedia BRD :    http://de.wikipedia.org/wiki/Fanny_Hensel)
Robert Schumann ( 1810 - 1856 ),

Vita / Presse (1)     (2)     (3)

Elzbieta Sternlicht

Die aus Polen stammende Pianistin, international bekannt als hochbedeutende Chopin-Interpretin, studierte in Warschau und Paris (u.a. bei Vlado Perlemuter) und wirkt seit 1977 als Professorin an der Hochschule der Künste Berlin, wo sie Konzertpianisten ausbildet.
Ein weiterer Schwerpunkt ihres Schaffens ist die Interpretation europäischer und aussereuropäischer Moderne der Klavierliteratur. Ausserdem ist sie spezialisiert darin, bedeutende, oft zu Unrecht vergessene Klaviermusik von Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts der Öffentlichkeit in Konzert und CD-Einspielungen
neu ins Bewusstsein zu bringen.
Sie war die erste Pianistin, die mit CD-Einspielungen die hochbedeutende Komponistin Fanny Hensel-Mendelssohn zu Gehör brachte, u.a. mit Werken, die im 20. Jahrhundert noch nie aufgeführt worden waren.
Sie bringt aber nicht nur vergessene Werke der im Nationalsozialismus verfehmten Familie Mendelssohn zu Gehör, sondern verschafft auch im Dritten Reich ermordeten bedeutenden Komponisten zu einer musikalischen Rehabilitation, - wie im Fall des Komponisten Józef Koffler (ermordet 1944).        
                           (CD-Einspielungen:    (1)     (2) )

                           (Auskünfte für CD-Besteller: 24 Std. AB: 0049 1734 1735 78)


Program (ohne Vorbestellungsformular) (Änderungen vorbehalten)         


Bestellformular hier
(Zum Faxen, oder per Post an: V. Wenk, Gerstenweg 6, 4125 - Riehen)


Letztes Konzert:    

LISZT-JAHR 2011
Franz Liszt 1811-1886

Brigitte Schweizer, Sopran
Christine Lacoste,  Violoncello
Raffael Kuster,  am Érard-Flügel     Presse   (als pdf)


am
Samstag/Sonntag 7. und 8. Mai 2011 um 19 Uhr


Vorläufiges Programm


Kartenvorbestellung!





Vorausschau 2012/13:    

Franz Liszt und seine Zeit
Franz Liszt 1811-1886

Liszt - Brahms - Schumann

Werke für Klavier solo
Werke für Sopran und Klavier

Mit
      Heiko Holtmeier (jpg)           Rita Anton
             am Érard-Flügel                               Sopran
aus Berlin.

Kartenvorbestellung!

Siehe auch: Liszt-Jahr 2011 in Bayreuth und der Basler Érard-Flügel

Zum Anfang dieser Webseite



(Nota: Kein Email vorhanden.)

 
 
Érard-Flügel 1857 (innerschweizer Museum)






www.malermusicus.de